|
Spieltermine entnehmt ihr bitte unserem Veranstaltungskalender!
Kein echtes Geld, keine echten Aktien, aber dafür echt eine Menge Spaß.
Stellen wir uns eine Situation vor in der die Marktteilnehmer über
Insiderinformationen verfügen und nicht, wie in der Realität, für den
Gebrauch belangt werden können. Sie wissen also wie sich der Wert einer
Aktie vor bzw. nach ihrem Handel verändern kann, wenn sie diese
Information veröffentlichen. Was sich so schön anhört, relativiert sich
aber recht schnell. Da alle Spielteilnehmer über solche kursverändernde
Informationen verfügen und möglicherweise eine andere,
entgegengerichtete Strategie verfolgen, ist der Kursverlauf also nicht
exakt vorhersehbar.
Das Börsenspiel an der TU-Berlin
Das Spielprinzip dieses Börsenspiels unterscheidet sich grundsätzlich nicht von dem anderer. Man muss sein Vermögen durch Kaufen und Verkaufen von Aktien bestmöglich vermehren. Ein durchschnittliches Spiel dauert ca. 1-2 Stunden und wird in einem Raum mit bis zu sechs Gruppen über eine Bildprojektion gespielt. Alle Aktionen werden von einem Spielleiter aufgenommen, in den PC eingegeben und mit einem Beamer an die Wand projiziert.
Der neutrale Spielleiter ist vom Spiel ausgeschlossen.
Das eigentliche Spielprinzip dieses Programms stammt von einem bekannten Brettspiel. Mehr Informationen
dazu und einen Auszug der Spielregeln findet ihr im Unterpunkt
"Allgemeines". Die Hauptunterschiede zwischen diesen beiden Spielweisen liegen ganz klar in
der Verkürzung der Spielzeit und in der Offenlegung möglichst vieler Informationen. Zum Beispiel werden die Dividenden und
Konkurszahlungen vom Computer unschlagbar schnell ausgerechnet und auch gleich mit den
Bargeldkonten der Spieler verbucht.
Das Börsenspiel bei der LBB
Neben den einzelnen Depotwerten wird auch immer
die maximale Kaufstückzahl aller Aktien und Spieler dargestellt. Es ist
jetzt jedem Teilnehmer möglich schnell und leicht zu erkennen wer wo
wieviele Unternehmensanteile besitzt. Außerdem gibt es dazu eine
grafische Darstellung der Portfolioaufteilungen, welche mehr
Möglichkeiten zur Strategieanalyse bietet. Ist ein Spieler z.B. nicht
breit genug aufgestellt, können seine Mitspieler ihn mit der gezielten
Kurssenkung einer Aktie besonders intensiv schädigen und so z.B. seine
Führungsrolle beenden.
The world record holder with the all-time high of 395.070€.
Die sich ständig anpassende Depotwertgrafik
ermöglicht zu jedem Spielzeitpunkt eine Positionierung der einzelnen
Spielteilnehmer. Der Chartverlauf der einzelnen Aktien läßt
Schlußfolgerungen auf u.a. noch zu erwartende Kurssprünge zu. Jedem
Spieler steht jetzt die Möglichkeit zur Verfügung immer alle diese
wichtigen Information vor sich zu sehen. Dadurch sollen
Informationsvorsprünge durch unterschiedliche, individuelle Fähigkeiten
der Teilnehmer verringert bzw. unrationales Verhalten vermieden
werden. Natürlich ist durch so ein erprobtes Programm das Verrechnen
praktisch ausgeschlossen. Damit steht einer gerechten Bewertung, die
Voraussetzung für ein Highscoresystem ist, also nichts im Wege.
Progammoberfläche des Börsenspiels s.V.5.2 (erstellt 2008 von Martin Ehrlich)
Wer Spaß am Handeln mit Aktien hat, seine
Strategiefähigkeiten testen möchte und in einer geselligen Runde die
Parallelen zur Realität diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen bei
einem unserer nächsten Börsenspiele teilzunehmen.
|