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Nächster Spieltermin: Sommersemester 2012 - Der Newsletter informiert!
Kein echtes Geld, keine echten Aktien, aber dafür echt eine Menge Spaß.
Das Börsenspiel simuliert in vereinfachter Weise den Aktienmarkt. Dazu beschränkt es sich auf 4 Aktien und 6 Makrtteilnehmer. Stellen wir uns eine Situation vor in der die Marktteilnehmer über
Insiderinformationen verfügen und nicht, wie in der Realität, für den
Gebrauch belangt werden können. Sie wissen also wie sich der Wert einer
Aktie vor bzw. nach ihrem Handel verändern kann, wenn sie diese
Information veröffentlichen. Was sich so schön anhört, relativiert sich
aber recht schnell. Da alle Spielteilnehmer über solche kursverändernde
Informationen verfügen und möglicherweise eine andere Strategie verfolgen, ist der Kursverlauf also nicht
exakt vorhersehbar.
Das Börsenspiel 2010 an der TU-Berlin
Das Spielprinzip dieses Börsenspiels unterscheidet sich grundsätzlich nicht von dem anderer. Man muss sein Vermögen durch Kaufen und Verkaufen von Aktien bestmöglich vermehren. Ein durchschnittliches Spiel dauert ca. 1-2 Stunden und wird in einem Raum mit bis zu sechs Gruppen über eine Bildprojektion gespielt. Alle Aktionen werden von einem Spielleiter aufgenommen, in den PC eingegeben und mit einem Beamer an die Wand projiziert.
Programmoberfläche des Börsenspiels s.V.8.2 (erstellt 2008 von Martin Ehrlich)
Das eigentliche Spielprinzip dieses Programms stammt von einem bekannten Brettspiel. Mehr Informationen
dazu und einen Auszug der Spielregeln findet ihr im Unterpunkt History. Die Hauptunterschiede zwischen diesen beiden Spielweisen sind ganz klar die verkürzte Spielzeit, die zusätzliche Bereitstellung hilfreicher Informationen und die detaillierteren Zusatzregeln. So ermittelt das Programm abhängig von den jeweiligen Anteilen des entsprechenden Unternehmens die entscheidungs- berechtigte(n) Bank(en) bei einer möglichen Splitentscheidung. Die zeitraubenden Dividenden und
Konkurszahlungen beim Brettspiel werden vom Computerprogramm unschlagbar schnell ausgerechnet und auch gleich mit den
Bargeldkonten der Spieler verbucht. Neben den einzelnen Depotwerten wird auch immer
die maximale Kaufstückzahl aller Aktien und Spieler dargestellt.
Der neutrale Spielleiter ist vom Spiel ausgeschlossen.
Es ist
jetzt jedem Teilnehmer möglich schnell und leicht zu erkennen wer wo
wieviele Unternehmensanteile besitzt und wieviele Anteile er im Moment mit seinen liquiden Mitteln erwerben kann. Außerdem gibt es dazu eine
grafische Darstellung der Portfolioaufteilungen, welche mehr
Möglichkeiten zur Strategieanalyse bietet. Ist ein Spieler z.B. nicht
breit genug aufgestellt, können seine Mitspieler ihn mit der gezielten
Kurssenkung einer Aktie besonders intensiv schädigen und so z.B. seine
Führungsrolle beenden. Wer dann auch noch nicht genug Cash aufgehoben hat, um in schlechten Zeiten frisches Kapital ins Unternehmen zu pumpen, der befindet sich kurz vor einer feindlichen Übernahme seiner Firmenanteile. In diesem emotionalen Moment überkommt einem sehr schnell die Einsicht zu gierig bzw. zu unvorsichtig gewesen zu sein. Das wohl pädagogisch wertvollste Element dieses Spiels ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Risikoneigung und der oft in Vergessenheit geratenen Vernunft. Schnell alles oder langsam viel?
Einzelchartanalyse mit Trendlinien und Volumenanzeige
Dieses Börsenspiel ermöglicht spielerisch eine Auseinandersetzung mit den Grundbegriffen- und prinzipien der Chartanalyse. Besitzt der Markt Informationen, die einem Unternehmen schlechte Prognosen für die Zukunft vorhersagen, werden logischerweise viele Anleger verkaufen und genauso umgedreht. In diesem Spiel kann also, wie in der realen Welt auch, der Anstieg des Handelsvolumen ein Zeichen für einen möglichen Richtungswechsel des Charts sein. Das dies kein Muss ist, zählt für die Realität genauso wie für das Börsenspiel.
Das Börsenspiel 2010 bei der LBB
Die sich ständig anpassende Depotwertgrafik
ermöglicht zu jedem Spielzeitpunkt eine Positionierung der einzelnen
Spielteilnehmer. Der Chartverlauf der einzelnen Aktien läßt
Schlußfolgerungen auf u.a. noch zu erwartende Kurssprünge zu. Jedem
Spieler steht jetzt die Möglichkeit zur Verfügung immer alle diese
wichtigen Information vor sich zu sehen. Dadurch sollen
Informationsvorsprünge durch unterschiedliche, individuelle Fähigkeiten
der Teilnehmer verringert bzw. unrationales Verhalten vermieden
werden. Natürlich ist durch so ein erprobtes Programm das Verrechnen
praktisch ausgeschlossen. Damit steht einer gerechten Bewertung, die
Voraussetzung für ein Highscoresystem ist, also nichts im Wege.
Depotwertentwicklung mit Risikomarkierung
Eine abschließende Risikoanalyse hilft bei einer möglichen Erklärung des Spielausgangs. In einer Grafik, die die einzelnen Depotwerte im Verlauf des Spiels dokumentiert, werden die Stellen markiert bei denen die Spieler eine riskante Transaktion getätigt haben. In diesem Börsenspiel stellen Aktienkäufe zu einem Kurs kleiner gleich 50 eine erhebliche Gewinnaussicht, aber auch ein nicht zu unterschätzendes Verlustrisiko dar. Hier kann also nachvollzogen werden, ob das eingegangene Risiko zu hoch oder zu niedrig war.
Die Gewinner des Börsenspiel vom 23.11.2010 an der TU Berlin.
Wer Spaß am Handeln mit Aktien hat, seine
Strategiefähigkeiten testen möchte und in einer geselligen Runde die
Parallelen zur Realität diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen bei
einem unserer nächsten Börsenspiele teilzunehmen. Der Börsenspielnewsletter informiert dich über kommende Termine.
Ihr Ansprechpartner für das Börsenspielprojekt:
Projektleiter: Martin Ehrlich (Dipl.-Kfm.)
Email:
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Tel.: 0177/4211274
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