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Börsenspiel

  Kein echtes Geld, keine echten Aktien, aber dafür echt eine Menge Spaß.

Stellen wir uns eine Situation vor in der die Marktteilnehmer über Insiderinformationen verfügen und nicht, wie in der Realität, für den Gebrauch belangt werden können. Sie wissen also wie sich der Wert einer Aktie vor bzw. nach ihrem Handel verändern kann, wenn sie diese Information veröffentlichen. Was sich so schön anhört, relativiert sich aber recht schnell. Da alle Spielteilnehmer über solche kursverändernde Informationen verfügen und möglicherweise eine andere, entgegengerichtete Strategie verfolgen, ist der Kursverlauf also nicht exakt vorhersehbar.boersenspiel.jpg

 

Das Spielprinzip dieses Börsenspiels unterscheidet sich grundsätzlich nicht von dem anderer.  Man muss sein Vermögen durch Kaufen und Verkaufen von Aktien bestmöglich vermehren. Ein durchschnittliches Spiel dauert ca. 1-2 Stunden und wird in einem Raum mit bis zu sechs Gruppen über eine Bildprojektion gespielt. Alle Aktionen werden von einem Spielleiter aufgenommen, in den PC eingegeben und mit einem Beamer an die Wand projiziert. 

Spieltermine entnehmt ihr bitte unserem Veranstaltungskalender!

Das eigentliche Spielprinzip  dieses Programms stammt von einem bekannten Brettspiel. Mehr Informationen dazu und einen Auszug der Spielregeln findet ihr im Unterpunkt "Allgemeines". Die Hauptunterschiede zwischen diesen beiden Spielweisen liegen ganz klar in der Verkürzung der Spielzeit und in der Offenlegung möglichst vieler Informationen. Zum Beispiel werden die  Dividenden und Konkurszahlungen vom Computer unschlagbar schnell ausgerechnet und auch gleich mit den Bargeldkonten der Spieler verbucht. Neben den einzelnen Depotwerten wird auch immer die maximale Kaufstückzahl aller Aktien und Spieler dargestellt. Es ist jetzt jedem Teilnehmer möglich schnell und leicht zu erkennen wer wo wieviele Unternehmensanteile besitzt. 

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   Progammoberfläche des Börsenspiels s.V.5.2 (erstellt 2008 von Martin Ehrlich)

Außerdem gibt es dazu eine grafische Darstellung der Portfolioaufteilungen, welche mehr Möglichkeiten zur Strategieanalyse bietet. Ist ein Spieler z.B. nicht breit genug aufgestellt, können seine Mitspieler ihn mit der gezielten Kurssenkung einer Aktie besonders intensiv schädigen und so z.B. seine Führungsrolle beenden. Die sich ständig anpassende Depotwertgrafik ermöglicht zu jedem Spielzeitpunkt eine Positionierung der einzelnen Spielteilnehmer. Der Chartverlauf der einzelnen Aktien läßt Schlußfolgerungen auf u.a. noch zu erwartende Kurssprünge zu. Jedem Spieler steht jetzt die Möglichkeit zur Verfügung immer alle diese wichtigen Information vor sich zu sehen. Dadurch sollen Informationsvorsprünge durch unterschiedliche, individuelle Fähigkeiten der Teilnehmer verringert bzw. unrationales Verhalten vermieden werden. Natürlich ist durch so ein erprobtes Programm das Verrechnen praktisch ausgeschlossen. Damit steht einer gerechten Berwertung, die Voraussetzung für ein Highscoresystem ist, also nichts im Wege. Wer Spaß am Handeln mit Aktien hat, seine Strategiefähigkeiten testen möchte und in einer geselligen Runde die Parallelen zur Realität diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen bei einem unserer nächsten Börsenspiele teilzunehmen.