Das Börsenspiel

Die Spielidee auf der das von uns verwendete Programm arbeitet, ist das aus Amerika stammende Brettspiel "Broker" von der Spencer-Murray Corporation.

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Zum ersten mal ist es 1961 in einer schlichten weißen Box erschienen. Zum Spielumfang gehörten ein Spielbrett, ein Satz Aktien (Proton Electronics, Golden Eagle Airlines, Sapphire Cartel und River Rouge Motors), Spielgeld, Spielfiguren (zum Markieren der Kurse) und die sogenannten Market Action Cards (sie sind für das Fallen und Steigen der Kurse verantwortlich). Am Anfang jeden Spieles werden die Spielfiguren auf  100 gesetzt und somit der Ausgabepreis der 4 Aktien geregelt. Die Felder auf dem Spielbrett, die den Kurs beschreiben, verlaufen nur zwischen 250 und 10. Steigt der Kurs über 250 werden Dividenden an die Spieler ausgeschüttet. Ein rechnerischer Kurs unter 10 kommt einem Konkurs des Unternehmens gleich und verlangt Nachschusszahlungen der Aktionäre.

 

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Im Jahre 1965 unterzog sich das Spiel einiger kosmetischer Veränderungen. Die Box war jetzt rot, weniger platzverschwenderisch und mit dem Spielbrett auch kleiner. Jeder Spieler hat 300 $ Startkapital zur Verfügung gehabt sowie 10 Market Action Cards. Von diesen Karten bekommt jeder Spieler drei unterschiedliche Typen. Zum einen 2 "100$ cards", 3 "double cards" und 5 "40&60 cards". Diese Karten führen optional zum Steigen und auch immer gleich zum Fallen von Kursen.

 

 

boersenspiel72.jpgSpäter wurde das Spiel von Ravensburger aufgegriffen. Nach einer Namensänderung in "Das Börsenspiel" und einer neuen Verpackung gelang es 1972 auf den deutschen Markt und erfreute sich einer breiten Beliebtheit. Auch in anderen europäischen Ländern wurde es mit jeweils länderspezifischen bzw. damals populären Aktien veröffentlicht. So ist es nicht verwunderlich, dass es Editionen gibt, deren verwendete Unternehmen nicht mehr existierern.

 


 


 

 


 


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