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Die Spielidee auf der das von uns verwendete
Programm arbeitet, ist das aus Amerika stammende Brettspiel "Broker" von
der Spencer-Murray Corporation. Das Spiel stellt dabei die Grundidee der 1952 von H.M. Markowitz begründeten Portfolio Selecion-Theorie leicht nachvollziehbar dar. Diese sagt aus, dass das Risiko einer Anlage in einem Portfolio durch das Risiko einer anderen wieder aufgehoben werden kann, weil das auf ein zukünftiges Ereignis möglicherweise anders reagiert. Diese einfache und dennoch geniale Erkenntnis der Diversifikation bzw. Risikostreuung, die oft unbemerkt Tag für Tag in vielen Bereichen des Lebens Anwendung findet, wurde 1990 nach langer Verspätung mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet.
Broker ist die Mutter aller Börsenspiele - 2008 von M. Ehrlich digitalisiert
Die Geburtsstunde dieses Digitalisierungsprojektes war 2008 im Seminar Market Microstructure an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Hier war der erster Kontakt mit dem eigentlichen Spielprinzip der Brettspielversion. Zur inhaltlichen Vorbereitung aller Seminarteilnehmer wurden einige Runden gespielt. Die Tatsache am Ende nicht gewonnen zu haben, weckte den Ergeiz dieses Spiel besser zu verstehen und war somit der Anstoß zur Programmierung des Börsenspiels. Die erste offizielle Computerspielversion hatte am 3.11.2008 beim Berliner Börsenkreis e.V. seine Premiere.
Unternehmen die bereits Teil einer Brettspielversion waren
Das Börsenspiel hat eine lange Geschichte.
Weltweit sind über die Jahre verteilt unzählige Ableger des Brokerspielprinzips erschienen.
Hauptunterschiede waren im Grunde nur die gehandelten Aktien. Meist
waren es namhafte Firmen des hiesigen Landes. 1972 wurde das Spiel von Ravensburger aufgegriffen. Nach einer
Namensänderung in "Das Börsenspiel" und einer neuen Verpackung gelang
es erstmals auf den deutschen Markt und erfreute sich einer breiten
Beliebtheit. Auch in anderen europäischen Ländern wurde es mit jeweils
länderspezifischen bzw. damals populären Aktien veröffentlicht.
Übersicht verschiedener Brettspielversionen
Zum Spielumfang der ersten Brettspielversion gehörten ein Spielbrett, ein
Satz Aktien (Proton Electronics, Golden Eagle Airlines, Sapphire Cartel
und River Rouge Motors), Spielgeld, Spielfiguren (zum Markieren der
Kurse) und die sogenannten Market Action Cards (sie sind für das Fallen
und Steigen der Kurse verantwortlich). Am Anfang jeden Spieles werden
die Spielfiguren auf 100 gesetzt und somit der Ausgabepreis der 4
Aktien geregelt. Die Felder auf dem Spielbrett, die den Kurs
beschreiben, verlaufen nur zwischen 250 und 10. Steigt der Kurs über
250 werden Dividenden an die Spieler ausgeschüttet. Ein rechnerischer
Kurs unter 10 kommt einem Konkurs des Unternehmens gleich und verlangt
Nachschusszahlungen der Aktionäre. Jeder Spieler hat 300 $ Startkapital
zur Verfügung gehabt sowie 10 Market Action Cards. Von diesen Karten
bekommt jeder Spieler drei unterschiedliche Typen. Zum einen 2 "100$
cards", 3 "double cards" und 5 "40&60 cards". Diese Karten führen
optional zum Steigen und auch immer gleich zum Fallen von Kursen.
Ihr Ansprechpartner für das Börsenspielprojekt:
Projektleiter: Martin Ehrlich (Dipl.-Kfm.)
Email:
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Tel.: 0177/4211274
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